Die Wichtigsten Versicherungen für Studenten

Die Wichtigsten Versicherungen für Studenten

Wissen Sie, welche Versicherungen Sie als Student brauchen?

Im folgenden stellen wir Ihnen die Wichtigsten Versicherungen für Studenten vor:

Berufsunfähigkeitsversicherung

Auch wenn Sie als Student noch sehr jung sind und nicht arbeiten gehen, sollten Sie unbedingt schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Denn nicht nur als Arbeitnehmer kann man berufsunfähig werden, dass kann Ihnen auch in jungen Jahren als Student passieren. Durch Krankheit oder einen Unfall sind Sie nicht mehr dazu in der Lage zu arbeiten und gerade als junger Mensch haben Sie oft keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, die Ihnen erst zusteht, sobald Sie mindestens 5 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt haben.

Jeder 4te wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig.

Je jünger Sie sind, desto leichter kommen Sie an eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei Eintritt in eine solche Versicherung müssen Sie einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Im Normalfall sind Sie in jungen Jahren noch in einem sehr guten gesundheitlichen Zustand und haben keine oder nur wenige Angaben im Gesundheitsfragebogen über Vorerkrankungen zu machen. Erkrankungen, die nach der Aufnahme in die Versicherung auftreten, sind nicht relevant für den Vertragsabschluss. Entscheidend sind nur die Vorerkrankungen bis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Nutzen Sie diese Chance und schließen Sie sobald wie mögliche eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab.

Quelle: Statista

Privathaftpflichtversicherung

Während des Studiums sind Sie in der Regel über Ihre Eltern versichert, sofern diese eine Privathaftpflichtversicherung haben. Der Schutz über die Familie besteht für volljährige, unverheiratete Kinder, die sich in der Schul- oder direkt anschließenden Berufsausbildung befinden. Nach Ende der ersten Berufsausbildung oder mit Erreichen der Altersgrenze von 25 Jahren benötigen Sie eine eigene Haftpflichtversicherung und sind nicht weiter über Ihre Familie mitversichert. Erfüllen Sie als Student diese Voraussetzungen, haben allerdings einen eigenen Haushalt, so sind Sie in der Regel bis zum Ende Ihres Studiums dennoch über Ihre Familie mitversichert. Beachten müssen Sie, dass bei Pausen, z.B. durch eine Auslandreise von mehreren Monaten zwischen dem Ende der Schulausbildung und dem Studienbeginn, kann der Versicherungsschutz verloren gehen.

Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner und finden die am besten passende Privathaftpflichtversicherung.

Krankenversicherung für das In- und Ausland

Bis zu einem Alter von 25 Jahren sind Sie als Student in der Regel über Ihre Eltern in einer gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert. Bei einem regelmäßigen monatlichen Gesamteinkommen von mehr als 435 Euro / 450 Euro Minijob, endet die Familienversicherung. Dann müssen Sie sich selber versichern. Als Privatversicherter haben Sie die Wahl, ob Sie sich weiterhin privat versichern möchten oder lieber in eine gesetzliche Versicherung gehen. Beachten müssen Sie dabei, dass, wer sich im Studium einmal für die private Krankenversicherung entschieden hat, der kann während des gesamten Studiums nicht mehr in die gesetzliche Versicherung wechseln. Nach dem 25. Lebensjahr werden Studenten, die an staatlich oder staatlich anerkannten Hochschulen eingeschrieben sind, versicherungspflichtig in der studentischen Krankenversicherung.

Viele Studenten legen während des Studiums ein oder mehrere Semester im Ausland ein oder nutzen die Semesterferien für Auslandsreisen. Für den Fall sollten Sie unbedingt eine Auslandskrankenversicherung besitzen. Informieren Sie sich rechtzeitig vor einer Reise und schließen Sie eine Versicherung ab, die Sie auch auf Reisen ausreichend schützt.

Hausratversicherung

Sollten Sie als Student noch nicht Zuhause ausgezogen sein, dann sind Sie über die Hausratversicherung Ihrer Eltern abgesichert. Wohnen Sie allerdings in einer eigenen Wohnung, einer WG oder im Studentenwohneheim benötigen Sie eine Hausratversichrung. Hier gibt es jedoch auch Ausnahmen. Wenn Sie in ein möbiliertes Studentenzimmer ziehen, so gilt dieses nicht als eigener Hausstand, wenn Sie den (Erst-) Wohnsitz bei Ihren Eltern beibehalten und Sie benötigen keine Hausratversicherung.

Mit einer Hausratversicherung sichern Sie sich Ihren Hausrat gegen Feuer, Einbruch und Sturm ab. Achten Sie unbedingt auf das Kleingedruckte. Nicht jede Versicherung deckt alle Schäden ab.

Weitere Versicherungen

Weitere Versicherungen für Studenten sind die Unfallversicherung und die Rechtschutzversicherung.

Besonders wichtig ist die Unfallversicherung für Selbstständige, Hausfrauen oder Hausmänner, für Personen mit einem sehr hohen Unfallrisiko und für Erwerbstätige mit Vorerkrankungen. Weniger wichtig ist eine solche Versicherungen für Arbeitnehmer, da diese über die Arbeit abgesichert sind. Auch für Kinder und Jugendliche ist eine Unfallversicherung nicht zwingend notwendig, da diese über den Kindergarten, die Schule oder die Universität ebenfalls abgesichert sind.

Eine Rechtschutzversicherung ist optional für Studenten. In den meisten Fällen sind Sie als Student sowieso noch über Ihre Eltern abgesichert, sofern diese eine Rechtschutzversicherung besitzen.

Testen Sie unseren Vergleichsrechner und verschaffen sich einen Überblick über die Rechtschutzversicherungen.

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10 Fehler bei der Baufinanzierung und wie Sie diese vermeiden

Planen Sie in Zukunft Eigentum zu erwerben? Dann vermeiden Sie unbedingt die folgenden #10 Fehler.

#1 Ihre Immobilie ist zu teuer & Sie vergessen die Nebenkosten

Zusätzlich zum Kaufpreis kommen beim Erwerb von Eigentum noch Nebenkosten auf Sie zu, die Sie unbedingt mit einkalkulieren müssen. Unter diesen Nebenkosten verstehen sich Notarkosten, Grunderwerbssteuer, Maklerprovision, Zinsen, Versicherungen usw.

#2 Sie haben zu wenig Eigenkapital

Ein wesentlicher Fehler bei der Baufinanzierung ist das mangelnde Eigenkapital. Wenn Sie Eigentum erwerben wollen, müssen Sie unbedingt über Eigenkapital verfügen. Dabei ist Eigenkapital nicht nur das Geld auf Ihrem Konto, sondern auch Geld aus Bausparverträgen, Riester-Rente, Fondsparplänen und weiteren. Vielleicht haben Sie auch Geld geerbt oder können Ihre Familie um finanzielle Unterstützung fragen.

#3 Die wichtigsten Risiken sind nicht abgesichert

Sie müssen unbedingt gewisse Risiken absichern, damit Sie nicht Ihre Zahlungsfähigkeit verlieren und somit auch das Eigentum. Versicherungen, die den Todesfall und die Arbeitskraft absichern, sind elementar wichtig. Ihre Finanzierung ist darauf aufgebaut, dass sie jederzeit in der Lage dazu sind zu arbeiten und somit Ihre finanzielle Tragfähigkeit gegeben ist. Damit im Todesfall oder bei einer Berufsunfähigkeit nicht das ganze Gerüst einstürzt, vermitteln wir Ihnen gerne passende Versicherungen, die Ihnen die nötige Sicherheit geben.

#4 Die monatliche Rate ist zu hoch oder zu niedrig

Ist die monatliche Rate zu hoch, so ist Ihr Vorhaben wirtschaftlich nicht tragbar. Sie sollten sich nicht mehr zumuten, als sie stemmen können. Eine zu niedrige Rate dagegen führt dazu, dass Sie Ihren Kredit oder Ihr Darlehen über viele Jahre abzahlen müssen und Sie so nicht oder nur schwer dazu in der Lage sind Rücklagen für Renovierungsarbeiten zu bilden.

#5 Ihre Finanzierung hat eine zu lange Laufzeit

Wenn Ihre Finanzierung eine so lange Laufzeit hat, dass sie bis ins Rentenalter läuft, ist das fatal. Sie müssen jahrelang einen Kredit oder Darlehen abbezahlen und das bis ins hohe Alter. Außerdem müssen Sie damit rechnen, dass im Lauf der Zeit Renovierungsarbeiten anfallen, die wiederum viel Geld kosten. Zahlen Sie aber dann immer noch Ihren Kredit oder Ihr Darlehen zurück, so kann es unter Umständen zu finanziellen Engpässen kommen.

#6 Die Zinsbindung im Kredit ist zu kurz

Wählen Sie eine kurze Laufzeit von 5 Jahren, so sind die Zinsen für diese Jahre vielleicht günstig, doch sie laufen die Gefahr, dass es nach der Frist teuer wird.

#7 Die eingeplanten Sondertilgungen sind unrealistisch

Planen Sie keine unrealistischen Sondertilgungen ein, sondern nur solche, die Sie auch wirklich zahlen können. Ansonsten rechnen Sie sich damit die Finanzierung nur schön und es müssen im Nachhinein Anpassungen vorgenommen werden, die z.B. die Laufzeit Verlängerung. Sie sollten ehrlich zu sich selbst sein und nur das angeben, was Sie auch wirklich leisten können.

#8 Ihre eingeplanten Eigenleistungen sind unrealistisch

Es macht definitiv Sinn Eigenleistungen einzuplanen, da diese den Preis für Eigentum mindern. Jedoch sollten Sie sich da nicht zu viel zumuten. Machen Sie sich vorher Gedanken, ob die Eigenleistungen realistisch sind und Sie das wirklich schaffen können. Haben Sie tatsächlich genug Zeit dafür oder versuchen Sie nur den Preis für das Eigenheim zu reduzieren?

#9 Bestehende Förderprogramme werden vorab nicht ausgiebig geprüft

Es gibt verschiedene staatliche Förderprogramme, die beim Kauf oder Bau eines Eigenheimes unterstützen. Sie sollten vorher unbedingt alle prüfen. Zu den Förderprogrammen gehören beispielsweise Wohn-Riester und Baukindergeld.

#10 Es ist keine kostenfreie Ratenänderung vereinbart

Ein wichtiger Punkt bei einer Finanzierung ist die kostenfreie Ratenänderung. Es kann jederzeit in Ihrem Leben zu unvorhersehbaren Ereignissen kommen, die es Ihnen schwer machen, die monatliche Rate zu bezahlen. Es könnte aber auch passieren, dass Sie durch einen Jobwechsel monatlich mehr Geld zur Verfügung haben und daher die Rate anpassen wollen. Vergewissern Sie sich, dass eine solche Ratenänderung jederzeit kostenfrei möglich ist.

Wir helfen Ihnen dabei diese Fehler zu vermeiden. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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Was Sie bei der Baufinanzierung beachten müssen

Haben Sie die Absicht in Zukunft Eigentum zu erwerben? Möchten Sie gerne ein Haus bauen oder kaufen? Dann haben wir hier ein paar wichtige Fakten zum Thema Baufinanzierung für Sie, die Sie unbedingt beachten sollten.

Monatliche Belastung

Ein wesentlicher Punkt bei einer Baufinanzierung ist die monatliche Belastung, die beim Erwerb von Eigentum auf Sie zukommen wird, durch die Aufnahme eines Darlehens oder eines Kredites. Sie sollten sich unbedingt im Klaren darüber sein, welche monatliche Rate Sie in der Lage sind zu zahlen und ab welchem Wert finanzielle Probleme auf Sie zukommen. Welche monatliche Belastung können Sie tragen?

Zinsentwicklung

Bei einer Baufinanzierung sind Sie abhängig von der zukünftigen Zinsentwicklung. Es besteht dort immer ein gewisses Risiko, denn die Zinsen können steigen. Bringen nur kleine Zinssteigerungen Ihr Vorhaben zum Scheitern?
Planen Sie unbedingt Veränderungen in der Zinsentwicklung mit ein, denn diese wirken sich auf Ihre monatliche Belastung aus und das nicht nur positiv.

Staatliche Förderung

Weiterhin sollten Sie im Voraus alle Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung prüfen. Es gibt verschiedene Arten, wie der Staat Sie, bei Ihrer Planung Eigentum zu erwerben, unterstützen kann. Beispiele für staatliche Unterstützung sind Wohn-Riester, Wohnungsbau-Prämie und Fördermittel für effiziente Gebäude. Außerdem gibt es regionale Förderprogramme, welche Sie prüfen sollten.

Im Folgenden werden ausgewählte staatliche Förderungsmöglichkeiten näher erläutert:

Wohn-Riester

Wohn-Riester können Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer, Beamte, Richter, Soldaten, Amtsträger und Bezieher von Arbeitslosengeld oder Krankengeld erhalten. Außerdem muss der Eigentümer der Immobilie selbst darin wohnen und seinen Hauptwohnsitz dort gemeldet haben. Weiterhin muss er 20 Jahre bis nach Renteneintritt dort wohnen. Um die Zulage in Höhe von 175 Euro pro Jahr zu erhalten, muss mindestens 4% des Jahresbruttoeinkommens eingezahlt werden. Bei der Wohn-Riester werden Zuschüsse bis zu einer jährlichen Beitragssumme von 2.100 Euro genehmigt. Diese Beiträge können von der Steuer abgesetzt werden. Bei Rentenbeginn müssen alle Einzahlungen dann mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden.

Arbeitnehmer-Sparzulage

Für die staatliche Förderung für vermögenswirksame Leistungen gibt es eine Einkommensgrenze, die sich daran orientiert, ob der Arbeitnehmer verheiratet, verpartnert oder ledig ist. Folgende Anlageformen erhalten mit der Arbeitnehmersparzulage Förderung: betriebliche Sparformen wie das Beteiligungssparen in Form von Kapitalbeteiligung, Bausparverträge, Darlehen für selbst genutzten Wohneigentum, offene Investmentfonds. Die Höhe der Arbeitnehmersparzulage ist abhängig von der Art der vermögenswirksamen Leistung und des Familienstandes. Bei Bausparverträgen beträgt die Sparzulage z.B. 9%, bei Aktienfonds dagegen 20%.

Wohnungsbau-Prämie

Für die Wohnungsbau-Prämie gilt das Mindestalter von 16 Jahren. Wer zudem noch weniger als 35.000 Euro (Alleinstehender) oder weniger als 70.000 Euro (Ehepaar) im Jahr zu versteuern hat, der erhält für sein Bauvorhaben eine finanzielle Unterstützung im Rahmen der Wohnungsbau-Prämie. Der Betrag, der gezahlt wird, ist allerdings überschaubar. Als Alleinstehender erhält man höchstens 70 Euro und als Ehepaar höchstens 140 Euro pro Jahr.

KfW-Förderprogramme

Zu den KfW-Förderprogrammen zählen die Programme 261 und 262 (Energieeffizient Bauen). Gefördert werden die zwei höchsten Effizienzhaus-Standards (KfW 40 Plus und KfW 40) mir einem niedrigverzinsten Kredit bis maximal 155.000 Euro. Außerdem kann ein zusätzlicher Tilgungszuschuss von maximal 37.500 Euro gewährt werden. Auch für das energieeffiziente Sanieren und das altersgerechte Umbauen gibt es Förderprogramme der KfW.

BAFA-Förderungen

Die BAFA hat verschiedene Förderungsangebote. Sie fördern zum Beispiel die Solarthermie. Dabei ist es irrelevant, ob es sich um eine Anlage zur Warmwasserbereitung, Raumheizung oder solaren Kälteerzeugung handelt. Die BAFA zahlt hierfür Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro. Außerdem werden Wärmepumpen mit bis zu 15.000 Euro und Biomassenlagen mit bis zu 8.000 Euro gefördert.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Bei der Installation einer Solar-, Pellet-, Wärmepupe oder Hybridheizung erhalten Sie bis zu 45% der Kosten erstattet. 20% der Kosten gibt es für eine neue Dämmung, neue Fenster und Türen oder den Einbau einer Lüftungsanlage geschenkt.

Wir beraten Sie gerne bei Ihrer Planung und helfen Ihnen, die für Sie perfekte Finanzierungsform zu finden.

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Welche Immobilie ist die Richtige?

Sie sind auf der Suche nach einer Immobilie oder einem Bauplatz? Dann sollten Sie folgende Punkte unbedingt beachten!

Eine Immobilie steht fest. Sie entscheiden sich für einen Wohnort, für eine Wohnlage und werden dort sesshaft. Überlegen Sie sich daher gut, wo Sie sich eine Immobilie kaufen.

Makrolage

Wo ist Ihr Arbeitsplatz? Wie weit ist der Arbeitsweg? Wie hoch sind die Fahrtkosten?
Überlegen Sie sich vorher welchen Arbeitsweg Sie auf sich nehmen wollen und was ein Umzug für Ihren Arbeitsweg bedeutet.

Mikrolage

Wie sind die Verkehrsanbindungen? Liegt die Immobilie oder das Grundstück direkt an einer Bundesstraße oder mitten in einer Wohnsiedlung am Rande einer Stadt? Wollen Sie in ein Neubaugebiet, in dem sich noch vieles tut oder lieber in ein Bestandsgebiet, indem nicht mehr gebaut wird? Wollen Sie ein Gewerbegebiet in der Nähe haben oder lieben mitten in der Stadt wohnen?
Machen Sie sich zuerst Gedanken darüber, wo Sie gerne wohnen möchten und suchen Sie dann passend für diese Lage nach Immobilien oder Grundstücken.

Beschaffenheit des Hauses

Wie viele Quadratmeter hat das Haus bzw. wie viele soll es haben? Wie viele Zimmer brauchen Sie?
Beachten Sie, dass sich eine Familie im Laufe der Zeit verändern kann. Erst erweitert sich die Familie, es kommen Kinder dazu und später ziehen diese auch wieder aus. Bauen Sie Ihr Haus alters- und seniorengerecht, damit Sie auch im hohen Alter dort wohnen können oder machen Sie sich Gedanken, was mit der Immobilie passiert, wenn Sie in ein Altersheim ziehen.

Kaufpreis

Wie teuer darf die Immobilie höchstens sein? Wie viel Eigenkapital haben Sie zur Verfügung? Wie viel Geld bekommen Sie von der Bank?
Lassen Sie bei der Immobiliensuche den Kaufpreis nicht außer Acht. Machen Sie sich im Voraus Gedanken, was sie sich leisten können. Suchen Sie sich eine Immobilie, die Sie sich auch wirklich leisten können.

Wo würden die Deutschen am liebsten wohnen?

Einer Erhebung von Kantar aus Februar 2020 kann man entnehmen, dass 34 % der Deutschen am liebsten in einem Dorf leben würden. Die wenigsten möchten in einer Stadt wohnen (13%).

Quelle: Statista (Erhebung: Kantar)

Machen Sie sich vor dem Kauf oder Bau einer Immobilie unbedingt Gedanken, wo Sie sesshaft werden möchten und wie Ihr Haus aufgebaut sein soll. Planen Sie langfristig.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Warum ist Eigenkapital bei der Baufinanzierung so wichtig?

Eigenkapital ist das A und O bei der Baufinanzierung.

Was ist Eigenkapital und warum ist es so wichtig?

Eigenkapital sind all die Mittel, die Sie selbst in die Finanzierung miteinbringen. Einerseits zählt dazu das Geld auf Ihrem Konto und andererseits das Kapital aus Ihren Bausparverträgen, Riester-Renten, Fondsparplänen und Weiteren.

Wenn Sie Eigentum erwerben, dann bedeutet das immer auch ein gewisses Finanzierungsrisiko. Je mehr Eigenkapital Sie besitzen, desto geringer ist auch das Risiko und desto weniger Fremdkapital benötigen Sie. Das reduziert die Zinskosten und auch die Laufzeit eines Kredites. Generell erhöht Eigenkapital die Chancen einen solchen Kredit überhaupt zu bekommen.

Wie viel Eigenkapital ist erforderlich?

Zunächst einmal gilt: Je mehr Eigenkapital, desto besser.
Grundsätzlich aber kann man sagen, dass Sie mindestens die anfallenden Nebenkosten durch Ihr Eigenkapital abdecken sollten. Zu diesen Nebenkosten zählen die Notarkosten, die Grunderwerbssteuer und die Maklerprovision. Insgesamt machen diese Nebenkosten ca. 9% – 12% des Kaufpreises aus. Die Kosten für den Notar und die Eintragung in die Grundbücher betragen dabei ca. 2% des Kaufpreises . Die Grunderwerbssteuer beläuft sich auf etwa 3,5% – 6.5% des Kaufpreises. Der Steuersatz unterscheidet sich hier je nach Bundesland. In Nordrhein-Westfalen ist dieser mit 6,5% höher als in anderen Bundesländern.

Es gibt Banken, die Ihnen 100% Kredite anbieten. Wenn Sie eine hohe Bonität vorweisen können und ein sicheres Einkommen haben, können Sie auch ohne weiteres Eigenkapital Eigentum erwerben. Aber Achtung: Je weniger Eigenkapital Sie haben, desto größer wird das Risiko. Prüfen Sie daher unbedingt im Voraus Ihre Möglichkeiten und handeln Sie nicht überstürzt.

Wie finanzieren Eigentümer in Deutschland?

Der Studie von ImmobilienScout24 kann man entnehmen, dass fast ein Viertel der Deutschen ihre Immobilie ohne Einsatz von Eigenkapital finanzieren. 71% der Bauherren haben höchstens 50.000€ Eigenkapital in ihre Immobilie eingebracht.

Quelle: ImmobilenScout24

Wie spart man am besten Eigenkapital?

Der einfachste Weg an Eigenkapital zu kommen ist der Konsumverzicht. Darüber können Sie jeden Monat Geld sparen. Überlegen Sie sich, an welcher Stelle Sie auf etwas verzichten können. Was ist Ihnen wichtiger, der Konsum oder das Eigenheim. Muss es jedes Jahr der teure Urlaub ins Ausland sein? Wie viele Autos brauchen Sie wirklich? Gehen Sie regelmäßig teuer Essen oder ins Kino?

Ein weiterer Weg führt über die Familie. Lassen Sie sich von Familienangehörigen unterstützen und nehmen Sie deren finanzielle Hilfe gerne an. Vielleicht haben Sie auch bereits etwas geerbt?

Fangen Sie an, schon frühzeitig Geld anzulegen. Haben Sie Bausparverträge oder Fondsparpläne? Haben Sie eine Riester-Rente? Wenn nicht, dann vereinbaren Sie noch heute einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Gemeinsam finden wir heraus, wo Ihr persönliches Risiko beim Erwerb von Eigentum liegt und was Sie sich wirklich leisten können. Wir beraten Sie hinsichtlich der Möglichkeiten Eigenkapital zu sparen und finden den perfekten Weg für Sie.

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Warum ist Eigentum besser als Mieten?

Stellen Sie sich gerade die Frage „Eigentum oder Mieten?“. Dann haben wir hier ein paar wegweisende Informationen, die Ihnen bei der Entscheidung helfen werden.

Wieso ist Mieten so beliebt?

Im Jahr 2018 lebten etwa 57,9% der Deutschen zur Miete. Aber wie kommt es, dass so viele Menschen in einem Mietverhältnis leben? Zunächst einmal bietet ein Mietverhältnis einen hohen Grad an Flexibilität. Sie sind nicht ortsgebunden und können Ihren Wohnort schnell und einfach wechseln. Mit Eigentum sind Sie dagegen langfristig an eine Immobilie gebunden. Weiterhin müssen Sie als Mieter keine Verantwortung für Instandhaltungsarbeiten übernehmen. Der Vermieter ist für viele organisatorische Dinge zuständig, was Ihnen eine Menge Arbeit erspart. Ein wichtiger Punkt ist auch das Thema Schulden. Als Mieter bleiben Sie schuldenfrei, wenn Sie jedoch Eigentum erwerben, eher nicht.

Was ist schlecht am Mieten?

Auf den ersten Blick mag das Mieten günstiger sein und damit vielleicht auch attraktiver. Sie müssen keine Schulden aufnehmen und sind flexibel bei der Wohnortwahl. Allerdings müssen Sie in einem Mietverhältnis mit einer regelmäßigen Steigung der Mietkosten rechnen. Laut dem ImmoScout24 WohnBarometer sind die Mieten im 2. Quartal 2021 deutschlandweit für Bestandswohnungen um 0,8% und für neugebaute Wohnungen um 1,5% gestiegen. Diese Steigerungen sind nur sehr schwer kalkulierbar, weshalb Sie Ihre Mietkosten nicht langfristig planen können. Weiterhin besteht in einem Mietverhältnis die Gefahr der Eigenbedarfskündigung und Sie haben nur eine eingeschränkte Gestaltungsfreiheit durch die Abhängigkeit von dem Vermieter.

Wie viele Eigentümer gibt es in Deutschland?

In den letzten Jahren ist die Eigentümerquote in Deutschland gestiegen. Den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes kann man entnehmen, dass im Jahr 2018 46,5% der Bürger in Deutschland Eigentum besessen haben. In Nordrhein-Westfalen waren es zum gleichen Zeitpunkt 43,7%.

Quelle: Destatis – Statistisches Bundesamt

Den Großteil der Haus- und Grundbesitzer im Jahre 2018 machten die Eigentümer eines Einfamilienhauses aus (30,7%). Gefolgt von den Eigentümern einer Eigentumswohnung (13,9%)

Quelle: Destatis – Statistisches Bundesamt

Warum lieber Eigentum?

Wenn Sie Eigentum erwerben, dann binden Sie sich langfristig an einen Ort. Sie sind nicht mehr so flexibel, wie in einem Mietverhältnis. Außerdem kommt eine Menge Arbeit auf Sie zu. Sie müssen Verwaltungsaufgaben übernehmen, wie z.B. die Organisation von Gas, Wasser und Müllabfuhr. Reparaturkosten müssen Sie selbst tragen. Diese treten meist unerwartet auf, weshalb Sie immer auch Rücklagen bilden sollten.

Allerdings hat der Erwerb von Eigentum auch Vorteile. Ein Eigenheim bietet Ihnen eine höhere Lebensqualität. Sie können Ihr Eigenheim nach Ihren eignen Wünschen planen. Ob Dachterrasse oder Wintergarten, ob Keller oder Dachboden, Sie entscheiden, wie es aussieht. Wenn Sie Eigentum erwerben, dann fällt die monatliche Miete weg, sodass Sie diese Mietersparnis für die Abzahlung eines Darlehens oder Kredites verwenden können. Im Gegensatz zum Mieten, können Sie bei dem Erwerb von Eigentum die Kosten einfacher berechnen und für die nächsten Jahre kalkulieren. Ihre Finanzierung ist planbar. Weiterhin dient Ihnen Ihr Eigentum als Vermögenswert und ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Altersvorsorge. Und finanzielle Förderung vom Staat gibt es auch noch.

Haben Sie ein Grundstück oder ein Haus gefunden, welches Sie gerne käuflich erwerben möchten? Oder planen Sie in Zukunft einen solchen Schritt und möchten sich über Finanzierungsmöglichkeiten informieren? – Wir beraten Sie gerne bei Ihrem Vorhaben und unterstützen Sie bei Ihrem Traum vom Eigenheim.